Pressemitteilung 31.03.2005 / 2
Software-Vorstellung des Sächsischen Ausschreibungsdienstes
Live-Präsentation im Internationalen Kongresszentrum
Der Sächsische Ausschreibungsdienst hat am 22. Februar und am 8. März vor je 200 Vertretern von öffentlichen Verwaltungen und von Ingenieurbüros die neuen Softwareprodukte für die eVergabe-Lösung im Freistaat Sachsen vorgestellt.

Dafür erhält die Verwaltung eine Software, mit der sie alle Prozesse steuern kann und mit einem Klick alle Informationen zur Ausschreibung an den Sächsischen Ausschreibungsdienst überträgt. Der Dienst veröffentlicht die Informationen auf der Plattform und Unternehmen können das ausgeschriebene Projekt einsehen. Will das Unternehmen ein Angebot abgeben, lädt es sich die Informationen in die Unternehmenssoftware, die der Sächsische Ausschreibungsdienst zur Verfügung stellt. Das Angebot wird in dieser Software erstellt, elektronisch signiert (elektronisch unterschrieben) und verschlüsselt und über einen Angebotsserver an die Verwaltung geschickt. Zum vereinbarten Termin entschlüsselt die Verwaltung die eingegangenen Angebote mit einem Klick und das System prüft die Signatur (elektronische Unterschrift). Im Anschluss erfolgt die Wertung und das wirtschaftlichste Angebot erhält den Zuschlag.
Über ein Jahr Entwicklungsarbeit hat der Sächsische Ausschreibungsdienst gemeinsam mit den Entwicklungspartnern der Administration Intelligence AG und dem DVZ Halle in die Lösungen investiert. Die Idee ist simpel, die Umsetzung aber ein anspruchsvoller Weg. Es geht darum, die Auftragsvergabe der öffentlichen Hand komplett elektronisch zu unterstützen.

Zum Beginn der Produktvorstellung des Sächsischen Ausschreibungsdienstes sprach Peter Gerlach von der Auftragsberatungsstelle Sachsen e.V. über die neuesten Markttrends im Vergabewesen. Die Zeiten der Pilotprojekte sei vorbei, jetzt gehe es um den Echtbetrieb der elektronischen Lösungen, so Gerlach. Hierbei spiele Sachsen im Konzert der Bundesländer ganz vorn mit. Im Anschluss sprach Steffen Kaden, der gleichzeitig das Forum moderierte, über den derzeitigen Stand der Entwicklung der eVergabe im Freistaat Sachsen und stellte die neuen Softwarelösungen im Überblick vor. Wichtige Funktionalitäten und Details wurden durch Josef Horn und Susann Maschke vom Sächsischen Ausschreibungsdienst am Echtsystem erläutert. Das komplexe Zusammenspiel der Vergabestellensoftware, der Internetplattform und der Bietersoftware wurde im zweiten Teil der Veranstaltung beim Praxisforum anhand eines konkreten Ausschreibungsprojektes gezeigt.
Das einfache Handling und die Leistungsfähigkeit der Softwarelösungen haben überzeugt, bescheinigten viele Teilnehmer in der anschließenden Diskussion.
Die Vergabestellensoftware ist in der finalen Version ab sofort verfügbar und Lizenzen können erworben werden. Die Bietersoftware steht seit 1.3.2005 für Unternehmen auf der Internetplattform zum Download bereit.

